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Wegweiser Neurodermitis: >Ursache >Symptome >Behandlung >Körperpflege und Kleidung >Ernährung

 

Die Symptome der Krankheit äußern sich bei jedem Betroffenen in unterschiedlicher Ausprägung und an verschiedenen Stellen. Die Erkrankung tritt meist in Schüben von unterschiedlicher Dauer und Stärke auf - häufig ohne direkt erkennbaren Grund. Genauso häufig enden sie, ohne dass man einen direkten Auslöser (z. B. eine bestimmte Behandlung) hierfür erkennen kann. Hierdurch entsteht oft eine große Unsicherheit über die letztlich erfolgreiche Behandlungsmethode. Neben den Hauterscheinungen sind Heuschnupfen oder Asthma bei Patienten mit Atopischen Ekzemen in einigen Fällen ebenfalls vorhanden.

 

Das Hauptproblem für die Betroffenen ist der starke Juckreiz. Da der Juckreiz zu den stärksten Reizen des Menschen gehört und dieser besonders nachts stark ist, kommt es oft zum Schlafdefizit. Bei Betroffenen tritt auch häufig eine starke psychische Belastung, aufgrund des Schlafdefizites, des Juckens und der daraus folgenden Wunden, auf. Dies führt häufig dazu, dass der Erkrankte sich zurückzieht (bei Kindern: "weinerliches" Verhalten).

 

Neurodermitis äußert sich insbesondere durch eine sehr empfindliche und trockene Haut, die oft auch gerötet ist. In Verbindung mit dem Juckreiz und dem starken Bedürfnis, auf diesen mit Kratzen zu reagieren, kann die Haut rissig werden. Dadurch entstehen Ekzeme, die oft nässend sind und den Juckreiz weiter verschlimmern. Typische Stellen für die betroffene Haut sind insbesondere die Armbeugen, die Kniekehlen sowie die Hals- und Gesichtspartie. Mit zunehmendem Alter "wandert" der betroffene Bereich oft in Richtung Extremitäten, so dass sich nach der Pubertät (Alter ca. 18-25 Jahre) die Ekzeme häufig auch oder ausschließlich an Händen und Füßen bilden.

 

Meist weisen weitere äußere Merkmale auf eine Neurodermitiserkrankung hin. Dazu gehören eine Vergröberung der Hautfaltung, eine Ausdünnung der Augenbrauen durch Scheuern oder Kratzen, eine doppelte Lidfalte. Charakteristisch ist außerdem die „paradoxe Gefäßreaktion“: Im Gegensatz zu gesunder Haut bilden sich beim Kratzen nicht rote, sondern weiße Streifen auf der Haut.

 

Ein Großteil der Patienten mit Neurodermitis leiden zusätzlich unter Allergien, so z. B. besonders Staub aller Art (insbesondere Hausstaub mit darin enthaltenen Ausscheidungen der Hausstaubmilbe), Pollenunverträglichkeiten, Sonnenallergie oder Tierhaar- bzw. Federallergien. Allergien beeinflussen das Krankheitsbild der Neurodermitis meist negativ. Neurodermitis für sich betrachtet wird von der wissenschaftlichen Medizin zwar von den Allergien abgegrenzt, weist aber zum Teil ähnliche Symptome wie gängige Allergien auf. Die Haut eines Neurodermitikers ist sehr empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen. Sowohl mechanische Reize als auch der Kontakt zu bestimmten Stoffen kann die Haut reizen, ohne dass eine Allergie vorhanden ist.

 

Die sehr empfindliche und oft rissige Haut eines Neurodermitisbetroffenen ist anfällig gegen Infektionen. So kann es im Zusammenhang mit dem Herpes simplex-Virus in seltenen Fällen zu einem Ekzema herpeticatum kommen, der Bläschenbildung auf den von Neurodermitis betroffenen Stellen, welches besonders beim ersten Kontakt mit dem Virus zu starker und schneller Verbreitung mit hohem Fieber kommen kann, was in vielen Fällen nur in stationärer Behandlung mit Infusionen zu behandeln ist. Ein für die Haut von Neurodermitiskranken charakteristisches Phänomen ist die teils massive Besiedelung mit Staphylococcus aureus. Diese Bakterien führen durch Auslösung nässender Hautreaktionen zu verbesserten Milieubedingungen für Staphylokokken mit weiterem Bakterienwachstum und damit zu einer zunehmenden Verschlechterung des Hautzustandes durch eine wechselseitige Verstärkung beider Krankheitsprozesse, einem sogenannten Circulus vitiosus, ein sich selbst erhaltender Prozess.

 

Von Bedeutung ist außerdem eine mögliche Besiedelung mit Hefepilzen.

 

Wegweiser Neurodermitis: >Ursache >Symptome >Behandlung >Körperpflege und Kleidung >Ernährung

 

 

 

Textauszüge basieren z. T. auf dem Artikel Atopisches Ekzem aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar

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