...

 

 

Startseite

 

Allergien

 

Neurodermitis

 

Asthma

 

Depressionen

 

Heilklima Nordsee

 

Selbsthilfegruppen

 

Gesundheitsticker

 

Linktausch

 

Impressum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wegweiser Neurodermitis: >Ursache >Symptome >Behandlung >Körperpflege und Kleidung >Ernährung

 

Die Ursachen der Neurodermitis sind bislang nicht eindeutig geklärt. Eine Reihe von Beobachtungen und Forschungsergebnissen sprechen für eine sogenannte multifaktorielle Pathogenese. Dies bedeutet, dass der Entstehung und Ausprägung der Erkrankung das Zusammenwirken von genetischen Faktoren und Umwelteinflüssen zugrunde liegt.

 

Es wird davon ausgegangen, dass die Betroffenen aufgrund genetischer Veranlagung stärker auf bestimmte Einflüsse reagieren als andere. Dabei ist von einer sogenannten dominanten Vererbung der Genvarianten auszugehen, die das Erkrankungsrisiko erhöhen. Dies bedeutet, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer individuell verschiedenen Ausprägung der Erkrankung kommt, sofern von mindestens einem Elternteil entsprechende Erbanlagen vererbt werden.

 

Die Ursache der trockenen Haut besteht in der fehlerhaften Codierung eines Enzyms aufgrund eines Gendefektes. Um die Haut geschmeidig zu halten, produziert der gesunde Körper Hautfett. Dieses Hautfett besteht u.a. aus Gamma-Linolensäure. Um dies herzustellen, benötigt der Körper mit der Nahrung aufgenommene Linolsäure. Für die Umwandlung von Linolsäure in Gamma-Linolensäure wird das Enzym Delta-6-Desaturase benötigt. Bei Neurodermitikern ist die Aktivität dieses Enzyms möglicherweise verringert.

 

Ein nach aussen hin scheinbares Zurückgehen der Symptome bei manchen Patienten kann darauf zurückzuführen sein, dass der Gendefekt nur in einem Teil der etwa 2 Bio. Körperzellen vorliegt und somit auch die weniger oder nicht beschädigten Genvarianten zum Einsatz kommen können. Es ist bisher nur unvollständig geklärt, mit welchen Mechanismen die Proteinsynthese gesteuert wird, also wann und in welchem Ausmass welche Gene gelesen und Proteine erstellt werden.

 

Beschwerden von Neurodermitis gehen manchmal auch einher mit Gicht, Rheumatismus und Allergien.

 

Bei einem Teil der Betroffenen konnte auch ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Neurodermitis und einer Nahrungsmittel- oder Tierhaarallergie beobachtet werden. Deutliche Hinweise bestehen auch auf eine Miteinbeziehung des vegetativen Nervensystems (welches die nicht bewusst steuerbaren Funktionen, wie Verdauung, Herzschlag usw. reguliert). Dieser Aspekt erklärt u. a. warum Betroffene bei Stress zu Ausschlagsschüben oder Verdauungsproblemen neigen.

 

Wegweiser Neurodermitis: >Ursache >Symptome >Behandlung >Körperpflege und Kleidung >Ernährung

 

 

 

Textauszüge basieren z. T. auf dem Artikel Atopisches Ekzem aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar

Alzheimer Arthrose Arthritis Akupunktur Alkoholismus Aloe Vera Burnout Diabetes Erektionsstörungen Ernährung Gicht Haarausfall Heilkräuter Homöopathie Inkontinenz Kopfschmerz Krebs Kinderkrankheiten Leukämie Massagen Morbus Crohn Nikotinsucht Osteoporose Orthopädie Prostata Psychosen Rückenschmerzen Sauna Spielsucht Sehkraft Tinnitus Wellness Zahnschmerzen

Empfehlungen:

 

Allergenarm! Jodhaltig! Nordsee-Kurbad Dornumersiel bei Atemwegs-Erkrankungen, Allergien, Neurodermitis

 

Leben mit Neurodermitis ab Kindesalter

 

Der Tarifvergleich von OptiTarif kann Beiträge zur KV sparen